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Ernährung der Katze

 

Die Ernährung einer Katze ist eine Wissenschaft für sich. Viele Tierhalter schwören auf Trockenfutter, andere auf Dosenfutter. Wieder andere kochen spezielle Nahrung für die Lieben und mittlerweile setzt sich das Füttern mit Rohfleisch immer mehr durch.

 

So hat jeder Tierliebhaber seine eigene Meinung und vertritt diese auch. Gebt einmal in die gängigen Suchmaschinen den Begriff "Gutes Katzenfutter" ein. Ihr werdet Euch wundern und von der Fülle der Links fast erschlagen. Jeder hat für seine Art zu füttern die besten Argumente.

 

Aber fast alle sind sich einig: Die gängigen Supermarktfutter sind Schrott!!

 

Aber warum? Ich war neugierig und habe mich auf den verschiedensten Seiten informiert. Schließlich habe ich auch jahrelang Felix, Kitekat, Gourmet und Co. verfüttert. Hier mein Versuch, aus der Fülle der Informationen die wichtigsten und interessantesten zusammen zu stellen.

 

Katzen würden Mäuse kaufen.

 

Es ist eine Tatsche, dass Katzen reine Fleischfresser sind. Die artgerechteste Ernährung wäre also eine Fütterung mit rohem Fleisch einschließlich Knochen, Sehnen und Innereien und des Mageninhaltes des Beutetieres. Dies erfordert jedoch eine sehr genaue Kenntnis der Materie. Deshalb ist die Fütterung von Fertignahrung oft die einzige Alternative.

 

Aber schaut Euch einmal eine Dose Katzenfutter einer beliebigen Supermarktmarke genauer an: Ich meine nicht die Vorderseite mit der glücklichen Katze die verträumt an ihrer Petersilie nagt, sondern das Kleingedruckte auf der Rückseite. Da steht etwas von Inhaltsstoffen und normalerweise eine Fütterungsempfehlung. Die Reihenfolge der Inhaltsstoffe ergibt sich aus dem Anteilen der Stoffe in der Dose.

 

Schauen wir uns so ein Etikett einmal an:

 

Da steht zum Beispiel: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (jeweils mind. 4% Lamm und Rind), pflanzliche Nebenerzeugnisse und Mineralstoffe. Das heißt also es sind mindestens 4 % Lamm- und Rindfleisch drin. Ich frage mich: Was soll ein reiner Fleischfresser mit 4 % Fleisch? Was sind die anderen 96% ?? Und was sind "tierische Nebenerzeugnisse"?

 

Im Auftrag einer bekannten Fernsehsendung wurden Proben von handelsübliche Dosenfutter der verschiedensten Marken von der Tierärztlichen Hochschule in Hannover untersucht. Dabei kam heraus, dass alle Sorten überwiegend aus Knorpel, Sehnen- und Bindegewebe und Knochen bestehen. Also aus minderwertigen Bestandteilen. Auch das, was sich dem menschlichen Auge als saftige Brocken in leckerer Jelly oder feiner Soße präsentiert, ist Formfleisch, das in seiner Zusammensetzung von den Wissenschaftlern nicht definierbar war.

 

Als tierische Nebenerzeugnisse bezeichnet man alles was nicht für den menschlichen Verzehr zugelassen ist. Wenn nicht näher bezeichnet sind das dann z.B. Haut, Federn, Hufe, Schnäbel, Knochen, Hühnerfüße, Blut und auch Urin.

 

Auch wenn die Katze in der Natur die ganze Maus frisst, ist das Verhältnis der einzelnen tierischen Bestandteile in der Dose nicht ausgeglichen und die Qualität des verwendeten Fleisches nicht sehr hoch, weil das für den Hersteller viel zu teuer wäre. Generell kann man sagen, dass der Fleischanteil daran immer sehr gering ist, und die "4% Huhn, Kaninchen etc." bedeuten nichts anderes, als dass von diesen Abfällen 4% von entsprechendem Tier stammen. Nicht sehr appetitlich und auch nicht sehr gesund!

 

Wenn in einem Supermarktschälchen 100g Futter enthalten ist, bezahlst Du also beispielsweise für ganze 4 (!!!) Gramm vom Huhn, Rind etc. ca. 50 Cent.

 

Als nächstes haben wir dann die "pflanzliche Nebenerzeugnisse". Nein, nicht "Gemüse" oder "Reis", einfach nur pflanzliche Nebenerzeugnisse. Was ist das?
Pflanzliche Nebenerzeugnisse sind z. B. Pressrückstände aus der Ölherstellung, Gemüseabfälle aus der Lebensmittelherstellung. Soja ist kostengünstig und deshalb in vielen minderwertigen Tierfuttern enthalten, allerdings ist Soja für Katzen oft schwer verdaulich. Rübenschnitzel, Maisgluten, Cellulose (Erdnussschalen, Stroh), Braureis, Reisstärke, Abfallprodukte der Bierbrauereien usw. Getreide ist grundsätzlich nur ein Füllmittel beim Katzenfutter. Bis auf Reis kann die Katze kein Getreide verarbeiten. In der freien Natur würde sie auch nie auf die Idee kommen, an einer Weizenähre zu knabbern. Diese Inhaltsstoffe sind völlig widernatürlich, denn, anders als Hunde, benötigen Katzen zur Deckung ihres Energiebedarfs keine Kohlenhydrate, sondern Eiweiße (Proteine). Ihr Darm ist viel zu kurz, um die langkettigen Kohlenhydrate vollständig aufzuschließen. Das große Problem bei der Sache ist folglich, dass Katzen diese sowie alle pflanzlichen Eiweiße, z.B. aus Soja, nicht komplett verdauen können!! Wird dem Körper der Katze pflanzliches Material zugeführt, muss es dieser als „Sondermüll“ verarbeiten, wobei lebenswichtige Organe wie Niere und Leber übermäßig strapaziert werden. Und das merkt man nach einem Blick ins Katzenklo.

 

Zum Schluss findet man noch eine besondere Überraschung in der Dose: Zucker! Diesen braucht keine Katze!! Zucker schädigt nachweislich den Organismus der Katze und verursacht Zahn- und manchmal auch Bauspeicheldrüsenprobleme. Zudem fördert er die überproportionale Vermehrung von Pilzen im Darm, was dazu führt, dass die Darmflora aus dem Gleichgewicht kommt.

 

Leider werden die Tierbesitzer von den Herstellern meist nicht über die Zusammensetzung aufgeklärt, sondern mit netten Bildchen von süßen und zufriedenen Katzen ruhig gestellt, die von der Dose und vom Fernseher prangen. Ob man nun die Firma x, die Firma y oder die Firma mit den lila Aufklebern kauft, ob die Dose schlicht ist oder das Futter in kleinen, teuren 100-g-Schälchen oder Tütchen daherkommt, ob es sich als Ragout, Geschnetzeltes oder Häppchen in Gelee tarnt; der Großteil der Futtermarken kommt aus derselben Fabrik ein und desselben Herstellers - und der hat als Ziel die Optimierung seiner Bilanz und nicht die Gesundheit unserer Katzen. Fast alle genannten Inhaltsstoffe, einschließlich Zucker, sind billige Rohstoffe, die die Dose füllen, ohne der Katze auch nur ansatzweise von Nutzen zu sein. Hinzu kommen noch Konservierungsstoffe, die meist unter dem Deckmantel „EU-Zusatzstoffe“ laufen und Krebs auslösen können. Hier wird der Tierbesitzer bewusst im Unklaren gelassen wird.

 

Woran erkennt man hochwertiges Futter?

 

Es gibt 2 einfache Methoden, gutes von minderwertigem Futter zu unterscheiden. Erstens: Jedes Futter, das im Supermarkt erhältlich ist, ist minderwertig. Zweitens: Je geringer die Menge an Futter ist, die die Katze zur Sättigung ihres Nährstoffbedarfs benötigt, desto hochwertiger ist es.

 

Zum Beispiel: Bei den in Supermarkt erhältlichen Produkten erfährt man, dass eine „durchschnittlich große Katze (4 kg)“ täglich eine Dose (400 gr.) benötigt. Deine Katze benötigt also über 10% ihres eigenen Körpergewichts von diesem Futter, um den Tagesbedarf an allen Nährstoffen und Vitaminen zu decken. Ja, isst Du jeden Tag so viel ? Welche Katze würde denn jeden Tag 400g = etwa 20 Mäuse fangen ?

 

Von einem hochwertigen Futter benötigt dieselbe Katze plötzlich nur noch 150 g. Diese Differenz von 250 g kommt durch die billigen Füllstoffe zustande. Die Verdaulichkeit/Verwertbarkeit von Supermarktfutter beträgt zwischen 15 und 20 %, die von Premiumfutter über 80 %.

 

Der reine Fleischanteil beträgt mind. 70 % (Achtung: es muss heißen "Sorte" Fleisch % und nicht Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse), unverständliche Inhaltsstoffe sollten nicht enthalten sein, max. 5 - 10 % pflanzliche Bestandteile (Reis, Nudeln, Gemüse), wertvolle Innereien mit Mengenangabe sind in Ordnung (z.B. Leber), 150 g Leber pro Woche sollten nicht überschritten werden, tierische Nebenerzeugnisse nur in kleinen Mengen und näher bezeichnet. Je höher der Proteingehalt, desto besser, mind. aber 12 %. Ob das Protein auch hochwertig ist, erkennt Ihr an der Fütterungsempfehlung (sie sollte nicht mehr als 200g am Tag für eine 4 kg schwere Katze sein), kein Zusatz von synthetischen Vitaminen.
Keine EU-Zusatzstoffe und keine anderen Konservierungsmittel
 

Ein hochwertiges Nassfutter mag auf den ersten Blick teurer erscheinen. Allerdings ist der Verbrauch geringer, ebenso verringern sich die Ausscheidungen, da es besser verwertet wird und letztlich ist die Katze gesünder, was Tierarztkosten spart. So gesehen, ist es dann wieder preisgleich mit dem herkömmlichen Supermarktfutter.

 

Was ist das?

 

Pflanzliche Nebenerzeugnisse: fällt z.B. bei der Ölherstellung an, Cellulose (Erdnussschalen und auch Stroh), Rückstände von
Getreide sowie Rückstände von Futterpflanzen und weitere Abfälle sind unter dem Begriff zusammengefasst.

 

Tierische Nebenerzeugnisse: hierbei handelt es sich meist (wenn nicht näher beschrieben) um Haut, Federn, Hufe, Schnäbel, Knochen, Hühnerfüße, Blut und auch Urin, Wolle, Hühnerköpfe. Urin dient als Salzersatz. Aber tierische Nebenerzeugnisse können auch Herz, Leber, Lunge, Pansen, und Niere sein. Das allerdings ist nicht schädlich für unsere Katzen, schließlich bestehen auch Mäuse nicht nur aus Fleisch sondern auch aus Innereien.


 

Öle und Fette: fast immer Abfall, oft aus Tierkörperbeseitigungsanlagen aber auch altes Fritierfett. Hochwertiges Fett wird genau angegeben, z.B. Hühnerfett, Geflügelfett

 

Pflanzliche Eiweißextrakte: minderwertiges und billiges Eiweiß, belastet die inneren Organe. Meist Soja, Soja ist aber ein häufiger Allergieauslöser.

 

Getreide: Mais, Gerste, Hafer, Weizen, Soja, Reis. Getreide sind oft Allergieauslöser

 

Nährstoffe und ihre Aufgaben:

 

Eiweiß: wichtiger Bestandteil von Enzymen und Muskelgewebe, Energielieferant

 

Kohlenhydrate: Energielieferant

 

Fette: Bestandteil von Zellwänden, Energielieferant

 

Eisen: bindet den Luftsauerstoff bei der Atmung

 

Wasser: wird beim Schwitzen verdunstet und wirkt daher temperaturregulierend

 

Rohprotein: Muskulatur, Wachstum, Erhaltung

 

Rohfett: Energie, Fell, Haut

 

Rohasche: Mineralstoffe

 

Rohfaser: Regulierung der Verdauungszeit

 

Vitamin A: Sehfähigkeit, Wachstum, Haut

 

Vitamin E: Zellschutz

 

Vitamin D: Helfer beim Knochenaufbau, Calcium u. Phosphor-Stoffwechsel

 

L-Carnitin: Gewichtsabnahme, Fettverbrennung

 

Calcium: Knochen, Zähne

 

Phosphor: Energieübertragung, Knochenbau

 

Magnesium: Knochenbau, Energieübertragung

 

Kupfer: Kollagen und Knochenbildung, Haut u. Fell

 

Synonyme für Zucker: Das Wort Zucker wird von der Industrie gerne vermieden. Statt dessen liest man gerne von: Karamel, Dextrose (Traubenzucker), Farin (mit Sirup gefärbter Zucker), Fructose (Fruchtzucker), Glukose (Traubenzucker), Invertzucker (Gemisch aus Glucose und Fructose), Lactose (Milchzucker), Maltose (Malzzucker) oder Saccharose (Haushaltszucker, Rüben- oder Rohrzucker)

 

Wenn Ihr Euch weiter über eine möglichst artgerechte und gesunde Ernährung informieren wollt, sucht einmal in diversen Tierforen und Webseiten nach entsprechenden Berichten. Ihr werdet Euch wundern und vielleicht auch erschrecken, was gutgläubige Tierhalter Ihren Lieblingen aufgrund guter Werbung mit falscher Ernährung antun. Wenn Ihr zu dem Schluss kommt, mein Tier soll vernünftig und gesund ernährt werden, hier noch ein paar

 

Tipps zur Umstellung der Ernährung:

Das Futter nicht radikal von heute auf morgen umstellen, das neue Futter nach und nach unter das alte Futter mischen. Wahrscheinlich wird die Katze das neue Futter erst mal ablehnen und in den Hungerstreik treten. Das liegt daran, dass das Supermarktfutter jede Menge Lockstoffe enthält. Ihr müsst Geduld haben und Euch auch nicht von Eurer Katze erweichen lassen. Hier gilt das Motto "Es ist noch keine Katze vor einem vollen Napf verhungert." Wundert Euch nicht wenn die Katze erst einmal Durchfall bekommt, das bedeutet nicht dass sie das Futter nicht verträgt, Magen und Darm müssen sich von Getreide auf Fleisch umstellen.
 

Bei meinen Katern hat es prima geklappt. Das bisherige Futter habe ich in die Mülltonne geworfen und die Ernährung auf hochwertiges Futter umgestellt. Und die Tiere fühlen sich sauwohl, haben ein glänzendes und seidiges Fell bekommen. Und das sind sie mir wert.

 

 

Katzensprache

damit Ihr Euren Liebling auch versteht

Körpersprache

Mimik

Lautsprache

Was heißt das?

Liegt entspannt, tretelt auch mit den Vorderpfoten

Augen und Ohren ruhig, Ohren auch leicht nach außen

Schnurren

Ich fühle mich sehr wohl bei dir, mach weiter so.

Streichelt um die Beine, reibt das Köpfchen am Bein, Schwanz erhoben

wie oben, Augen halb geschlossen

Schnurren oder aufforderndes Miauen

Spiel und schmus mit mir! Oder: Gib mir etwas zu essen.

Kopf erhoben, Körper und Beine gerade, Schwanz hoch

Augen und Ohren ruhig, Ohren auch leicht nach außen

Miauen und Gurren, kurzes Maunzen

Freundliche Begrüßung: Was machen wir jetzt?

Körper gespannt, Beine gestreckt, Schwanzspitze zuckt

Ohren nach vorne aufgerichtet, Augen groß, Schnurrhaare vorwärts gefächert

(kurzes) helles Miauen, Keckern, Meckern

Aufmerksamkeit: Was ist da los? Wie komm ich da nur dran? Hilfst du mir?

Rücken leicht gewölbt; Schwanz angehoben, hakenförmig nach unten gebogen, Fell gesträubt, Vorderpfoten hoch

Ohren etwas nach außen gestellt, Schnurrhaare vorwärts gefächert, Kopf seitwärts, Augen nach vorne gerichtet

Maunzen und leises Knurren

Spielerisches Angriffsdrohung: Wer ist stärker? Lass uns ein bisschen balgen!

Rücken gerade, Fell gesträubt, Beine durchgedrückt, Schwanz schnellt peitschend hoch

Ohren hochgestellt, aber nach hinten gedreht, Kopf erhoben, Pupillen verengt

Tiefes Knurren, Grollen, auch übergehend in ein sirenenartiges Heulen

Achtung, gleich greif ich an! Mach lieber, dass du wegkommst!

Katzenbuckel, Hinterbeine eingeknickt, Schwanz peitscht, Fell gesträubt

Ohren seitlich flach gelegt, Kopf gesenkt, Schnurrhaare schmal zurück, Pupillen groß

Fauchen, Spucken, Schreien, Kreischen

Ich werde mich wehren, lass mich in Ruhe! (wenn ich kann, lauf ich lieber schnell weg)

   

 

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